... die westlichsten Inseln Europas

Die Insel Corvo

Wir haben mitte Juni und schon einige Tage sind esher das wir von den Azoren zurück sind. Lenny hatte die Ehre nicht seine Pfoten auf diese Inseln zu setzen da es zu viel Flugstunden waren bis wir tatsächlich auf Corvo (1. Halt) waren.

 

Angefangen hat unsere Reise mit einem Bier am Flughafen. So teuer wie ein Six Pack, hahaha. Danach Ging es über Lissabon nach Horta um dort den 3. Flug, ein 37ig Plätziger Propeller, nach Corvo zu nehmen. Mir war es ziemlich mulmig mit solch einer kleiner Maschine zu fliegen. Doch das Sonnige und Windstille Wetter ermöglichte mir eine wunderbare Erfahrung damit.

Auf Corvo angekommen, empfingen uns einige wenige Einheimische am kleinen Flughafen. Auch die Polizei war vor Ort um einfach zu schauen wer so auf die kleine Insel kommt.

 

Das Wetter war bei Ankunft sehr schön und geeignet um weiter auf den Krater zu wandern den wir besuchen wollten auf Corvo. Doch die lange Reise Zeit für die 4000km (Zürich - Corvo) hat uns ziemlich zu brei gemacht. So steuerten wir den einzigen Camping Platz auf Corvo an um erstmals anzukommen. Am nächsten morgen waren wir dann soweit um die Wanderung zum Krater auf uns zu nehmen.

Die Wanderung hoch zum Krater war trotz Vorbereitungen ziemlich anstrengend mit den knapp 20 Kg. Die Pfade waren oft sehr Hindernis-Reich und so kamen wir einige male vom Weg ab und kletterten über einige Stein-Mauern die dazu da sind um die Weiden abzugrenzen.

 

Auch fing das Wetter sich an zu ändern und auf halbem Weg nach oben, kam wie von der Wettervorhersage versprochen das Tiefdruckgebiet, dass die Azoren streifen würde. Nach so einigen Pausen, Regen güssen und eindrucksvollem Staunen kamen wir gegen 16.00 Uhr oben am Krater Rand an. Der Wind zog dort wegen der Thermik sehr schnell über die Krete und deshalb gingen wir auf schnellstem Weg runter zum Krater-See.

Am Krater-See übernachteten wir eine Nacht um auf das gute Wetter zu warten. Denn ohne Bilder vom Krater-See wollten wir nicht wirklich abreisen. Das warten zerrte sich auf fast 24h aus. 14h davon lagen wir im Zelt da es regnete und der Wind immer noch fest blies. Am 2. Tag gingen wir dann wieder hoch auf die Krete um auf eine tolle Drauf-Sicht zu warten. Gegen 16:00 Uhr war es dann soweit und wir bekamen eine unbeschreibliche Sicht auf den Krater.

Die Sicht konnten wir nur 1 Stunde lang geniessen bevor der Nebel wieder die Sicht auf den Krater versperrte. 

 

Nachdem alle 3 tolle Bilder gemacht haben, entschieden wir uns wieder runter zum Campingplatz zu gehen. Das nasse Wetter hat uns und das Equipment ziemlich durchnässt und da wir am nächsten Tag weiter nach Flores flogen wollten wir alles wieder trocken kriegen. Die vorhersage für das Wetter auf dem Krater sah auch immer düsterer aus und deshalb machten wir uns auf den Weg.

Der letzten Tag auf Corvo nutzen wir noch um das kleine und einzige Dorf auf Corvo zu besichtigen und mit einheimischen zu sprechen. Auch nutzen wir die wenigen Sonnen Stunden um das ganze Equipment Trocken zu kriegen und Reise bereit zu machen.

 

Dies war der erste Teil unserer Reise auf die Azoren. Auch habe ich mich kurz gehalten da Wir im September am Sommerfest von Fotichaestli und an der Werkschau Bern einen Vortrag halten werden über die Reise mit allen Fotos und Geschichten die wir Erlebten. Falls Ihr interesse habt an diesem Projekt, besucht uns doch im September an der Werkschau Bern oder beim Sommerfeat um die ausführliche Story zu hören.

 

Das erlebte auf Flores werde ich nächstens hier niederschreiben ;)

 

Bis dahin wünschen wir euch eine tolle Zeit!

 

in liebe Lenny&Nelson

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