Jahresrückblick 2015

Die Erfahrungen im 2015

Dieses Jahr war sehr aufregend und veränderlich. Dies heisst das es viele dunkle wie auch viele Sonnige Momente gab. Ein aufregendes Jahr was rückblickend gesehen sehr ausgeglichen war. Angefangen hat das Jahr mit dem ersten Landscape Workshop mit Roman Burri. Es war eine tolle Erfahrung das Lust nach mehr gemacht hat!  Nach einigen Schneetouren in die Schweizer Bergen flog ich ende Januar nach Island um das Phänomen Polarlichter mit den eigenen Augen zu sehen und gleichzeitig auch schöne Fotos davon zu machen. Von Nordwest bis Südost bereiste ich die ganze Küste. In den ersten Tagen lag noch nicht viel Schnee und so waren die Bilder noch mit interessanten Farben bereichert. In der 2 hälfte der Reise lag dan sehr viel Schnee und so lernte ich den Winter in Island kennen. Nachts hatte ich oft Glück und konnte so einige Polarlichter sichten. In Kombination mit dieser Landschaft gab das super Bilder. Eine unvergessliche Begegnung. Zurück kam ich mit viele Nördlichen Eindrücke die mich völlig aus dem häuschen gehauen haben. Von 5 Tagen in Island konnte ich 3 Tage Polarlichter sichten. Für Island ist dies eine tolle Quote und dabei hatte ich wahrscheinlich viel Glück! Nachhause gekommen, mit viele schönen Eindrücke, plante ich einige Touren und Portrait Shootings bevor es bisschen bergab ging.

 

Ende März ging die knapp 7 Jährige Beziehung mit Izzy in die Brüche und mein Leben hatte von diesem Tag an ein grosser antrieb verloren. Nachdem ich 1 Monat lang bei meinen Eltern gewohnt habe und probiert habe mich neu zu orientieren musste ich abstand gewinnen und so ging ich auf den Jakobsweg. Dies war aber nur realisierbar weil man ehemaliger Arbeitsgeber mir diese Auszeit gewährt hat. Ich hatte 2 Monate unbezahlt Urlaub bekommen und so machte ich mich auf den Weg. Im Flühli/Ranft (Obwalden) startete ich meine Erfahrung mit dem Jakobsweg. Da ich im März mich unabhängig vom Jakobsweg oft in Flühli/Ranft aufhielt um die Melch Aa zu fotografieren und dies der nächste Einstieg in den Jakobsweg war nahe unserer Wohnung, startete ich dort. 7 Wochen lief ich auf dem Camino Richtung Spanien und hab dabei mich sehr gut kennengelernt. Tolle Menschen mit interessanten Geschichten durfte ich kennenlernen und atemberaubende Landschaften durfte ich geniessen. Geplant war es nach Finsterre zu laufen wo an der westlichen Küste Spaniens liegt. Doch wegen einigen Verletzungen musste ich nach 7 Wochen kurz vor Spanien stoppen. Ich kam zurück um die Verpflichtungen nachzukommen. Doch nach dieser Erfahrung war der Reisegeist erwacht.

 

Ich und Izzy planten eine Reise nach Japan die wir im Herbst angehen wollten. Nach der Trennung ging diese Idee den Bach runter. Doch ich cancelte mein Flug nicht. Für mich war dies eine tolle Chance ein neues Land kennenzulernen und so trat ich im Oktober diese Reise an. Dazwischen war ich sehr oft in der Natur und hab die liebe zur Landschaftsfotografie ausgelebt. In Japan war ich oft mit dem Zelt in Nationalpärken unterwegs und konnte dabei geniale Landschaften fotografieren. Die letzten Tagen vor Abflug wollte ich mich aber in Tokyo unsehen und hab dabei tolle Freundschaften geschlossen. Unteranderem mit tollen Streetfotografen. Als ich von Japan zurück war hab ich ein grosser Schritt gewagt.

 

Kurz vor Japan hatte ich meinen letzten Arbeitstag als Angestellten absolviert und danach hab ich die Reise in die Selbständigkeit gewagt. Nach Japan gab es einiges zum Planen und klären und unteranderem hab ich auch einige Workshops gehalten. Ende November hat mich aber der Reisegeist gepackt und so flog ich für einige Tage nach Marokko. In Marokko wollte ich aber vorallem eins. In Marrakesh eintauchen und die Einheimischen kennenzulernen, von Ihnen einige Portraits zu kreieren und das tägliche Leben in der Medina fotografisch dokumentieren. Dies ist mir auch gut gelungen und so konnte ich tolle Bilder mit nachhause nehmen. Dieses Bildmaterial hab ich mittlerweile an Reisemagazine Verkauft und so diese Reise finanziert.

 

Bald war es ende Jahr und so wurde ich immer nervöser. Dies weil ich ende Dezember meine erste Fotoreise nach Italien geleitet habe. Doch bevor die über die Bühne ging kamen meine Eltern die im Sommer zurück nach Portugal gingen zu besuch. Dies erfreute mich und mein Bruder sehr und so haben wir Weihnachten gemeinsam gefeiert. Kurz danach gings aber nach Italien. Die Fotoreise nach Cinque Terre war ein voller Erfolg und die Teilnehmer konnten viele tolle Bilder mit nachhause nehmen.

Dies war mein Jahresrückblick. Insgesamt ein aufregendes Jahr mit vielen tollen Erlebnissen.

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