Die Heimreise

Liebe Freunde und Blogleser

Die Heimreise vom Jakobsweg begann für mich in Lectures (Frankreich). Wenige Tage vor den Pyrenäen (Grenze Spanien). Zuerst ging es mit dem Bus nach Agen weil es dort gute Zugverbindugen hat. Es war sehr komisch so schnell wieder unterwegs zurück zu sein. Viele tränen flossen da ich schon jetzt den Jakobsweg vermisste...und all diese wunderbaren Momente.
Auf dem Weg nach Agen schrieb ich mit Stephanie. Ich brauchte jemand der mich versteht und was ähnliches durch macht. Es war die Idee da, Sie in Figaec besuchen zu gehen und uns nochmals in die Arme zu nehmen. In Agne kaufte ich einen Zugticket nach Figaec. In Figaec war ich vor einigen Tagen vorbeigelaufen. Mit dem Zug ging es Richtung Toulouse um dort den Regiozug nach Figaec zu nehmen. Auf dem Weg nach Toulouse hab ich und Stephanie dann beschlossen das wir uns erst später nach dem Jakobsweg treffen da das Timing absolut schlecht war, es ging beiden nicht so toll! Jetzt sass ich im Zug in die falsche Richtung. Naja schon bald wusste ich auch wieso...

In Toulouse angekommen checkte ich die Lage wie ich nachhause in die Schweiz kamm. Der Zug Richtung Lyon dann nach Genf war da die Lösung. Ich ging in Toulouse noch in die Bäckerei was zu essen holen. Als ich von einer sehr netten Dame angesprochen wurde. Sie hatte mich mit dem Rucksack und all den sachen auf dem Rücken gesehen und fragte sich ob ich draussen schlafe (obdachlos?). Ich setzte mich hin und erzählte Ihr das ich auf dem Jakobsweg gewesen war und jetzt auf dem Heimweg und deshalb das ganze Zeug auf dem Rücken trug. Lustigerweise war Sie in Vorbereitung für den Jakobsweg. Anfangs Juli würde Sie auch los Pilgern und Sie war sich noch so unsicher betreff Equipment und vieles mehr. Ich hab Ihr meine Erfahrungen geschildert und Ihr auch Mut gemacht diesen Weg anzupacken und hinter dieser Entscheidung zu stehen. Sie hat mir auch Ihre Beweggründe erzählt und dieses spontane Treffen wurde sehr Emotional. Jetzt wusste ich wieso ich diesen Umweg machte. Alles hat seinen Sinn, man muss ihn nir erkennen. Der Sinn war dieses mal die Sofi zu treffen. Ich gab ihr meine Email Adresse und danach verabschiedete wir uns. Vielleicht teilt Sie mir irgendwan ihre Erfahrungen auf dem Jakobsweg. In Toulous habe ich auch festgestellt wieso mein Herz mir an diesem Morgen sagte das ich nachhause gehen soll. Nach dem Zugticket kauf musste ich feststellen das mein Budget am ende war. Gut hab ich auf mein Herz gehört. Danach gings ziemlich zackig mit dem TGV über Lyon Richtung Schweiz. Dieser Tag war voller eindrücke die ziemlich stressig waren doch irgendwie konnte ich sehr gut die Ruhe bewahren und in meiner Mitte bleiben. Der Plan war zuerst nach Sarnen zu fahren und danach hinauf nach Flühli/Ranft laufen und dort in der Kapelle schlafen. Am nächsten Tag den Stempel holen wo ich beim Start vergessen hatte und danach nach Horw die letzte Etappe zu laufen. Es kam aber anders. 

Da Michi, mein treuer guter Freund, wusste das ich um 00.00 in Luzern ankam wartete er da auf mich. Das wiedersehen hat uns beide sehr gefreut und wir hatten uns viel zu erzählen. So viel das der Zug nach Sarnen vergessen ging. Ausserdem regnete es so fest das ich beschloss direkt von Luzern nachhause zu gehen nachdem ich und Michi uns ausgetauscht hatten. Zuhause angekommen war auch das wiedersehen mit der Familie sehr emotional. Viel tränen liefen... Sie dachten das ich erst am nächsten Tag heim kam. Überraschung 😁✌️

Wie die Tage danach waren gibts später... 

Aus dem Pilatus (auf Fototour)

In liebe Nelson





Kommentar schreiben

Kommentare: 0