┬á┬Ě┬á

Windiger Tag


Hallo Ihr lieben ­čśŐÔťî´ŞĆ

Gestern Abend hab ich eine sch├Âne Erfahrung gemacht. Ich habe eine gef├╝hrte Chakra Meditation vollzogen. Ich hatte als ich anfang Jahr in Island war das Chakra Handbuch von Isabelle mit dabei doch richtig zum lesen kam ich selten da ich sehr viel Unterwegs war und die restliche Zeit zum schlafen nutzte da Polarlicht j├Ąger eh selten zum Schlaf kommen­čśŐ. Das was ich gelesen habe war aber sehr interessant und hat meine Neugier geweckt mehr zu Wissen. Bevor ich mich auf den Jakobsweg machte war ich in der Buchhandlung Stocker um Lesestoff f├╝r die Zeit auf dem Jakobsweg zu Organisieren. Das Chakra Handbuch fand ich dort leider nicht, ich bin aber sicher Sie hatte es dort gekauft. Gestern Abend kam mir die Idee das dieses Buch vielleicht auf Audible als H├Ârbuch vorhanden ist. Leider hab ich es auch dort nicht gefunden. Doch daf├╝r fand ich eine gef├╝hrte Chakra Meditation mit sehr guten Rezessionen (Feedbacks). Also hab ich dieses H├Ârbuch gekauft und diese Meditation durchgef├╝hrt. Anfangs erkl├Ąrte er einiges wie und wo die Chakras sind und was sie genau sind. Die Meditation ging knapp 50 Minuten. Sie war sehr intensiv und kraftvoll und ich habe einiges dabei gef├╝hlt. Ich f├╝hlte mich w├Ąhrend der Meditation sehr gut und leicht, so gut das ich den Abspann nicht mitbekam da ich am ende der Meditation einschlief ­čśü. Doch als ich verwachte war ich auf besonderer Art nerv├Âs. Eine Unruhe hatte sich in mich aufgetan obwohl ich mich gut f├╝hlte. Anscheinend kann dies beim ersten mal passieren weil man mit dieser Meditation die Chakras reinigt und aktiviert und alles was mal war kann neu gef├╝hlt werden. Die ganze Nacht konnte ich nicht richtig schlafen, w├Ąlzte mich umher. Ich f├╝hlte mich gut aber irgendwie einfach nicht m├╝de. Vielleicht lag es daran dass das Haus wo die Unterkunft war ca. 500 Jahre alt ist und da einige Energien walteten, da ich aber nichts sonderliche wahr nahm in diese Richtung denke ich das es mit der Meditation zu tun hatte.┬á

Heute beim Fr├╝hst├╝cken durfte ich Marie Cloude und Yves von der Herberge noch besser kennenlernen und beide sind sehr nette Menschen. Nach einem reichhaltigen Fr├╝hst├╝ck wo alles aufgetischt wurde was das Herz begehrt verabschiedete ich mich von Ihnen und sagte der verschmuste Katze namens Mustachchat Sal├╝. Ich kuschelte Sie kurz und machte mich danach auf den Jakobsweg. Bei der B├Ąckerei in Revel ┬áals ich mein Mittagessen holte sah ich die ersten Pilger des Tages. 2 ├Ąltere P├Ąrchen aus Freiburg (CH). Wir tauschten uns kurz aus und danach ging es los. Ich lief heute zeitweise wieder das normale Tempo doch manchmal meldete sich die Sehne und so legte ich ein Gang zur├╝ck. Am Mittag nahm ich ein feines Pilger Mittagessen im Windschatten eines kleinen H├╝gels, das als Aussichtplattform diente. Ich ass ein schmackhaftes Ofenbr├Âtchen mit einer Tomate und einer Zwiebel, wie auf der Schulreise. Da es dort so sch├Ân war h├Ârte ich danach noch ein bisschen Indianische Musik und beobachtete die Wolken wie sie bei diesem Windigem Wetter vorbeiziehten. Einige Schmetterlinge ruhten sich nahe meinem Rastpl├Ątzchen aus, ihnen war es wohl auch zu windig. Als ich nach meiner Rast weiter lief traf ich Julien. Ein junger netter Mann aus der Schweiz. Genauer gesagt ist Er 19 jahre jung und aus La chaud Fonds. Er spricht Franz├Âsisch und ein bisschen Englisch, wir unterhielten uns auf Englisch. Wir sind einige Kilometer zusammen gewandert und haben uns intensiv ausgetauscht. Er schenkte mir sogar ein bisschen schwarze Schokolade ­čśü­čÄë, eines seiner Haupt Nahrungen auf dem Jakobsweg. Es war super sch├Ân und wir haben einige Gemeinsamkeiten. Da er bis in den August auf den RS beginn wartet und im moment nichts zu tun hatte dachte er, er mache den Jakobsweg. Er ist mit einem Zelt unterwegs und Handy hat er zuhause gelasen. Seine Weltansicht gefiel mir gut da er der Meinung ist die Spirituelle Seite des Menschen sehr wichtig sei, wenn nicht sogar die wichtigste. Sehr nett und Mutig ist der Julien. Sch├Ân das ich Ihn treffen durfte. Kurz vor Saint Romain de Surieu trennten sich unsere Wege wieder. Da f├╝r mich nach 19 km f├╝r heute schluss war. Er selber l├Ąuft t├Ąglich zwischen 30 - 40 km, eine nummer zu viel f├╝r mich­čśŐ. Ich hab eine gem├╝tliche bleibe gefunden in einer Accueil Jacquaire. Da kann mann bei einer Familie schalfen und zahlt ihnen sozusagen eine Spende. Wieviel genau ist dem Pilger ├╝berlassen. Interessanterweise ist der Herr des Hauses leidenschaftlicher Reisefotograf. Das k├Ânnte einige interessante Gespr├Ąche hervor rufen.┬á

Heute werde ich mit Ihnen Abendessen. Sie haben mich eingeladen ­čśŐ muss aber ein gesundes Mass finden damit ich nicht wieder schlecht schlafe.

Revel - St. Romain de Suriue, ca. 20km

In Liebe
Nelson

Kommentar schreiben

Kommentare: 0