Ein Auf und Ab

Die Strecke von Lausanne bis Rolle was meine e Tagesetappe war, war immer schön am See entlang. Da fragt ihr euch vielleicht was denn ein Auf und Ab war?

Morgens zum Frühstück war noch alles ziemlich gut, ziemlich weil ich noch von gestern am linken Fuss zwei lästige Blasen hatte (zwar verartztet aber immer noch schmerzen verursachten) die mir das Leben sehr schwer gemacht haben. Als es heute auf den Weg ging hatte ich ziemlich schnell wieder schmerzen und die Gedanke fingen an sich zu verdunkeln. Ich konnte einfach nicht mehr Positiv denken und so machte ich nach paar Kilometer schon die erste Pause. Natürlich schweiften meine Gedanke auch in die Vergangenheit und so machte ich es mir nur noch schwerer. Nachdem ich mich wieder gesammelt habe machte ich mich wieder auf den Weg. Eine Zeit lang konnte ich die Schmerzen gut Unterdrücken doch nach 20km war die Willenskraft verpufft. Da die Unterkunfte in St.Prex sehr teuer waren (70.- Chf) und ich nicht mer weiterlaufen konnte nahm ich den Zug nach Rolle. In Rolle angekommen was mein Tagesziel war und nach Unterkunft gesucht hatte ich wieder die gleichen 2 Probleme. Unterkunft sau teuer und weiterlaufen geht einfach nicht. Vielleicht hätte es geklappt wenn der Willen da wäre. Im Pilgerführer kurz geschaut war die nächste bezahlbare Unterkunft 9km weiter in Gland. Also ging ich zum Bahnhof und stieg wieder in den Zug Richtung Gland. Sichtlich genervt vonn diesem Tag kamm ich in der Pilgerherberge an wo die Nacht 10fr. Kostet und mann alles hat was ein Pilgerer braucht. Da ich wieder den ganzen Nachmittag hatte begann ich mit einer Meditation wo mich wieder ins Gleichgewicht gebracht hat. Mittlerweile sind auch eine Gruppe von 4 Pilgerinen angekommen die aus Graubünden sind. Jetzt die Füßen schonen damit es morgen wieder auf den Jakobsweg gehen kann.

Lausanne - St.Prex, 20km

Guten Abend Ihr lieben

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Kommentare: 5
  • #1

    Nadja (Freitag, 08 Mai 2015 20:56)

    Wir glauben an Dich!! Du wirst an Deinen unerwarteten Kräften wachsen! ✌

  • #2

    Hampi (Freitag, 08 Mai 2015 22:34)

    Nel, ich glaube du wirst noch eine Handvoll solche Tage haben, aber lass dich nicht runter kriegen! Du machst das! Das glauben wir! Am Ende kannst du stolz sein!

  • #3

    Johannes (Freitag, 08 Mai 2015 22:48)

    Halt durch. Nach ca. 10 Bis 14 Tagen gehen die Schritte von ganz alleine.

    Gruss,
    Johannes

  • #4

    Doris & Edy (Samstag, 09 Mai 2015 09:11)

    Lieber Nelson, wir lesen täglich deinen Blog und nehmen Anteil an deinen Abs und Aufs. Es werden einem beim Pilgern halt leider auch Steine in den Weg gelegt, z.B. Blasen und Schmerzen. Geh dann besonders sorgsam mit dir selber um (mit Leib und Seele) nach dem Motto: "Es geht, wenn man geht". Noch ein Tipp fürs Finden günstiger Unterkünfte (wir wissen aus eigener Erfahrung, dass dies in der Romandie sehr schwierig ist): auf der Homepage der "Freunde des Jakobswegs" www.viajacobi4.ch findest du eine Unterkunftsliste, welche auch Private die ein "Acceuil jacquaire" (Pilgerbeherbergung gegen Spende) anbieten. In Genf ist das Hotel Central (liegt direkt am Jakobsweg mitten in der Stadt) ein Geheimtipp: Übernachtung mit Frühstück ca. 60.-, für Genf ist das sehr günstig!
    Weiterhin "buen camino" .....

  • #5

    Nelson (Samstag, 09 Mai 2015 21:59)

    Danke euch viel mals für die Kommentare. Im vergleich zu den letzten 2 Tagen war der heutige genial! Ich freue mich auf morgen wenn es nach Genf geht